Gute Ente zur Selbstversorgung mit hoher Legeleistung

Landenten sind für den Selbstversorger gute Fleischlieferanten, Ihre Eierproduktion ist nicht so hoch, dass sich eine Haltung hierfür lohnen würde.

 

Landente
Landenten gibt es mit und ohne Haube

 

Steckbrief

 

Rassetyp: Zweinutzungsrasse

Körpertyp: leicht

Farbschläge: Alle Farbschläge

Anzahl Eier pro Jahr ca.: 60

Eiergewicht ca.: 60 g

Schalenfarbe: weiss, selten grünlich

Gewicht: Erpel 2,5 Kg, Ente 2 Kg

Bruttrieb: verschieden

Ansprüche: robust und wetterhart

 

Geschichte und Herkunft

Landenten sind in Europa seit Jahrhunderten bekannt und stellten mit ihrer Haube, so denn vorhanden und ihrem auffällig gebogenen Hals eine Zierde der Dorfteiche dar. Es handelt sich nicht um eine durchgezüchtete Rasse sondern stellen die alten Landschläge dar.

 

Farbschläge

Alle bei den anderen Entenrassen zugelassenen Farbenschläge, außer den Wildfarben-Varianten der Warzenenten. An Farbe und Zeichnung sind vorerst noch keine hohen Ansprüche zu stellen. Die Haube ist außer bei den Weißen meist etwas heller als das übrige Gefieder.

Genaue Beschreibung der Farbschläge

Landente
Landenten kommen in allen bei Enten zugelassenen Farbschlägen vor

 

Körperbau

Mittelgroße Ente mit auffallend S-förmigem Hals und fast waagerechter Körperhaltung. Glattköpfig oder mit auf dem Hinterkopf sitzender, nicht all zu großer Haube. Lebhaft, aber doch zutraulich.

 

Merkmale

Rumpf: gedrungen; kräftig und fleischig.

Rücken: mittellang und breit; wenig gewölbt.

Brust: voll und rund; ohne jeden Kielansatz.

Bauch: voll; gut gewölbt; ohne Wamme.

Kopf: länglich rund mit deutlich hervortretenden Backen, nicht zu flacher Stirn, ohne oder mit auf dem Hinterkopf sitzender kugelförmiger, aus festen Federn bestehender, gerade sitzender, geschlossener, nicht all zu großer Haube. Etwas volle Kehle gestattet.

Schnabel: mäßig lang; leicht hohle Firstlinie, nach der Stirn ansteigend; farblich dem jeweiligen Farbenschlag entsprechend.

Augen: Augenfarbe entsprechend des jeweiligen Farbenschlages.

Hals: nicht zu dick; mittellang; S-förmig.

Flügel: gut ausgebildet; den Rücken gut deckend; geschlossen getragen; nicht kreuzend, seitlich an die Schwanzwurzel gelegt.

Schwanz: nicht zu lang; mäßig breit; waagerecht oder angehoben getragen.

Schenkel: vom Gefieder bedeckt.

Läufe: etwa in Rumpfmitte oder sehr kurz dahinter; kurz und kräftig; farblich dem jeweiligen Farbenschlag entsprechend.

Gefieder: dicht anliegend.

 

Zuchtverbände

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