Pflegeleicht und Robust

Kraienköppe sind eine pflegeleichte, robuste Hühnerrasse mit einem hohen wirtschaftlichen Nutzen.

 

Kraienkopp Hahn
Kraienkopp Hahn von Bomme herrmann (cropped version of File:1,0 Kraienkopp.jpg) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Steckbrief

Rassetyp: Legerasse

Körpertyp: mittelschwer

Temperament: lebhaft und zutraulich

Farbschläge: 5 Farbschläge

Anzahl Eier im 1. Jahr ca.: 200

Eiergewicht ca.: 55 g

Schalenfarbe: weiss bis hellgelb

Gewicht: Hahn 2,5 – 3 Kg, Henne 1,75 – 2,5 Kg

Größenbedarf des Auslaufs: gross

Zaunhöhe: hoch

Flugfähigkeit: gut

Bruttrieb: keiner

Ansprüche: anspruchslos

 

 

 

Geschichte und Herkunft

Der Ursprung der Kraienköppe liegt in der Provinz Twente im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Die Rasse entstand beiderseits der deutsch – niederländischen beiderseits der Grenze. Ausgestellt wurden sie erstmals 1885 in den Niederlanden und 1925 in Deutschland.

 

Farbschläge

 

silberhalsig

goldhalsig

orangehalsig

blaugoldhalsig

rotgesattelt

 

 

Kraienkopp Henne
Kraienkopphenne silberhalsig von Nubsi (Wilhelm Brinkwirth) [Copyrighted free use], via Wikimedia Commons

Körperbau

Die Kraienköppe erinnern in Kopf und Ausdruck an Kämpfer. Jedoch gleichen sie mehr einem schnittigen, kräftigen Landhuhn mit abgerundeten Formen. Sie sind zutraulich und zahm, jedoch lebhaft.

 

Hahn:

 

Rumpf: gestreckt und kräftig; von vorn nach hinten gleich breit; etwas aufgerichtete Körperhaltung.

Hals: kräftig; gut mittellang; mit reichlichem, auf Schultern und Rücken fallendem Behang.

Rücken: mittellang: gerade; breit; leicht abfallend.

Schultern: breit; markant.

Flügel: lang und kräftig; fest geschlossen; anliegend getragen.

Sattel: voll und lang im Behang.

Schwanz: ziemlich lang; im stumpfem Winkel und etwas offen getragen; reichlich und voll besichelt; die Hauptsicheln gut gebogen und mit dem Ende möglichst zum Körper zeigend.

Brust: breit und voll; leicht gewölbt.

Bauch: voll entwickelt.

Kopf: kurz; breit; gewölbt; mit etwas hervorstehenden Augenbrauen; sichtbar abgesetztes Genick; möglichst federfreie Kehle.

Gesicht: federfrei; rot; fein im Gewebe.

Kamm: länglicher Wulstkamm; fein in der Perlung.

Kehllappen: sehr kurz; fein im Gewebe.

Ohrlappen: knapp entwickelt; rot.

Augen: lebhaft orangerot; unter den etwas hervortretenden Augenbrauen liegend.

Schnabel: kurz; kräftig; gebogen; gelb mit dunklem First.

Schenkel: kräftig; deutlich hervortretend; glatt anliegende Befiederung.

Läufe: gut mittellang; glatt; gelb.

Zehen: mittellang; gut gespreizt.

Gefieder: straff anliegend.

 

Henne:

 

Bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede dem Hahn entsprechend, jedoch in der Körperhaltung fast waagerecht. Der Schwanz ist geschlossener als beim Hahn, aber nicht spitz. Der Bauch ist voll entwickelt. Der kleine, abgeflachte Wulstkamm ist ebenso unauffällig wie die sehr kleinen Kehllappen.

 

Zuchtverbände

 

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