Kurze Beine als Rassemerkmal

Besonderes Merkmal der Krüper sind ihre kurzen Beine. Bei der Zucht sollte beachtet werden, dass reinerbig kurzbeinige Krüper bereits im Ei absterben, so dass man darauf achten sollte dass bei Verpaarungen immer nur ein Elternteil ein kurzbeiniger Krüper ist.

 

Krüper Hahn
Krüper sind eine recht zutrauliche Hühnerrasse, Bildquelle: Jörg Erich [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Steckbrief

Rassetyp: Zweinutzungsrasse

Körpertyp: mittelschwer

Temperament: zutraulich

Farbschläge: 6 Farbschläge

Anzahl Eier im 1. Jahr ca.: 220 – 260

Eiergewicht ca.: 55 g

Schalenfarbe: weiss

Gewicht: Hahn 1,75 – 2,25 Kg, Henne 1,5 – 2 Kg

Größenbedarf des Auslaufs: mittel

Zaunhöhe: mittel

Flugfähigkeit: mäßig

Bruttrieb: keiner

Ansprüche: robust und frühreif

 

 

 

Geschichte und Herkunft

Krüper sind eine der ältesten deutschen Rassen. Bereits in einem Vogelbuch aus dem 16.Jahrhundert sind sie als Kriechhühner beschrieben. Im Bergischen Land und in Westfalen entwickelten sich zwei eigenständige Hühnerrassen. Der bergische Krüper war etwas schwerer als der westfälische und hatte einen grossen Stehkamm, wohingegen der westfälische einen kleineren, leicht geneigten Kamm hatte. Sie wurden 1916 zu einer Rasse zusammengefasst.

 

Farbschläge

schwarz

weiss

gesperbert

schwarz-weissgedobbelt

schwarz-gelbgedobbelt

rebhuhnhalsig (rebhuhnfarbig)

 

Körperbau

Landhuhn mit vollem, gestrecktem, waagerecht getragenem Körper auf kurzen Beinen; Gefieder voll und lang; zutrauliches Wesen.

 

Hahn:

Rumpf: lang gestreckte, gerundete, nur wenig gehobene Walzenform.

Hals: kurz; gedrungen durch den vollen, langen Behang; nach vorn getragen.

Rücken: lang; breit, im Sattel nicht schmaler werdend.

Schultern: breit; gerundet.

Flügel: groß; breit; fest anliegend.

Sattel: voll befiedert.

Schwanz: groß; voll entwickelt; mäßig geschlossen; in stumpfem Winkel zum Rücken getragen; reich mit breiten Sicheln besetzt, lange Hauptsicheln.

Brust: breit; tief; gut gerundet.

Bauch: voll und breit.

Kopf: mittelgroß; mäßig breit; gestreckt.

Gesicht: mit haarartigen Federchen besetzt; rot.

Kamm: niedriger Stehkamm; 4 bis 6 regelmäßige Zacken; Fahne im Nacken nicht aufliegend; fein im Gewebe.

Kehllappen: mittellang; dünn.

Ohrscheiben: mittelgroß; mandelförmig; anliegend; weiß, rote Umrandung gestattet.

Augen: groß; rot bis dunkelbraun.

Schnabel: kräftig; wenig gebogen; Farbe siehe Farbenschläge.

Schenkel: kurz; im Gefieder versteckt.

Läufe: kurz; sichtbar; Farbe siehe Farbenschläge.

Zehen: mittellang; gespreizt.

Gefieder: voll, aber anliegend.

 

Henne:

Lange, volle, gut gerundete Walzenform in waagerechter Haltung mit locker geschlossenem Schwanz; tiefer, voller Bauch; Läufe kurz, sichtbar; Kamm möglichst aufrecht stehend und mäßig entwickelt; hinten umliegender Kamm ist gestattet.

 

 

Zuchtverbände

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