Ökologisch wertvoll und schön anzusehen

Wasser stellt mit seiner zeitlosen Faszination und seinen schier unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten eines der vielseitigsten Gestaltungselemente in der Gartengestaltung dar. Durch seine eigene naturgegebene Lebendigkeit wird dieses Element eigentlich nie langweilig und kann je nach Verwendung einen Garten sowohl beruhigen, als auch beleben.

Gestrandetes Boot als Gestaltung eines Gartenteichs

Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Wasser beginnen mit Mini-Teichanlagen im Garten oder auch in schon relativ kleinen Gefässen auf dem Balkon oder Terasse, die sich schon sehr interessant gestalten und bepflanzen lassen und auch bereits den ein oder anderen interessanten tierischen Gast anziehen. Dem folgt der Klassiker, der eigentliche Gartenteich, der sich aber auch in den verschiedensten Größen und Ausprägungen anlegen lässt und sich sowohl wie heute üblich mit Hilfe vorgefertigter Formen oder als Folienteich anlegen lässt, aber mit etwas mehr Aufwand auch ganz ohne künstliche Baustoffe mit einer Abdichtung aus Ton auch als Naturteich bauen lässt, der natürlich noch einmal ökologisch einen höheren Wert hat als der Teich an sich schon. Eine aufwändige Sonderform des Teiches stellt der Schwimmteich dar, der schon eine größere Investition darstellt und auch einiges an Platz braucht aber mit seinem Freizeitwert natürlich auch eine deutliche Steigerung der Lebensqualität darstellt, die durch die Kombination mit dem Naturerlebnis durch keinen normalen Swimmingpool auch nur annähernd erreicht werden kann, vom ökologischen Wert einmal ganz zu schweigen.Auch gibt es natürlich Teiche die aus sachlichen Erwägungen und weniger aus ästhetischen Gründen angelegt werden. Beispiele hierfür sind der Mühlteich, der als Wasserspeicher zum Betrieb eines Wasserrades dient, der Teich für Wassergeflügel um diesem die Möglichkeit des Wasserzugangs zu gewähren oder auch der Klärteich als letzte Stufe einer Biokläranlage. Wobei auch diese Formen durch die fasziniernde Ausstrahlung des Wassers auch immer eine dekorative Komponente haben…jaaa, auch der Klärteich, der ja optisch auch gar nicht als solcher auszumachen ist.

 

Kröte auf Seerose im Gartenteich

Die zweite grosse Gruppe stellt natürlich das bewegte Wasser dar. Hier ist natürlich derjenige klar im Vorteil, der auf seinem Grundstück über eine Quelle oder gar einen natürlichen Bachlauf verfügt. Im zweiten Fall kann oder sollte man zwar auf die eigentliche Ausgestaltung des Gewässers nicht allzu grossen Einfluss nehmen, kann aber durch die Randbepflanzung und die Gestaltung der Uferbereiche, Bau von Stegen und Brücken und so weiter trotzdem sehr vielfältig gestalterisch tätig werden. Für alle nicht so reich gesegneten bietet sich natürlich die Möglichkeit künstliche Bachläufe in allen möglichen Ausgestaltungsvarianten, vom stillen Bächlein bis zum reissenden Gebirgsbach samt Wasserfall anzulegen. Auch hier erstrecken sich die Möglichkeiten wieder von der Anlage mit vorgefertigten Schalen über den Einsatz von Folien bis hin zur natürlichen Tonabdichtung…Üblicherweise findet sich am Ende eines jeden künstlichen Bachlaufes auch ein mehr oder weniger grosser Teich als Wasserspeicher, denn allen künstlichen Bachläufen ist leider gemein, dass sie nicht ohne Pumpen auskommen.

 



Allen Wasseranlagen, gleich ob künstlich angelegt oder naturgegeben ist gemein, dass sie einen unschätzbaren biologischen Wert haben und den ökologischen Wert eines Grundstückes deutlich steigern. Zum einen ziehen sie natürlich direkt Tiere an, die Wasser als Lebensgrundlage brauchen, angefangen von Kleinstlebewesen und Insekten, über Molche, Frösche und Kröten, Libellen bis hin zur Ringelnatter oder Wasseramsel. Darüber hinaus fördern sie natürlich auch die restliche Fauna die nicht direkt auf das Wasser angewiesen ist aber von der durch die Wasserflächen erhöhte Dichte an Beutetieren profitiert, wie etwa die Singvögel oder auch der Igel. Bis sich eine solche Bereicherung der Tierwelt einstellt, wird es natürlich nach dem Bau der Wasseranlage etwas dauern aber es ist ungemein spannend zu beobachten, wie das Gewässer nach und nach immer mehr in die Natur einwächst und mit und mit immer mehr neue Gäste auftauchen die den neu geschaffenen Lebensraum gerne annehmen. In dieser Phase ist es natürlich immens wichtig, nicht zu viel einzugreifen und eher nur zu beobachten und den Dingen ihren Lauf zu lassen, auch wenn es manchmal in den Fingern juckt, weil man meint es läuft etwas falsch. In der Regel wird sich das biologische Gleichgewicht von ganz alleine einpendeln.

 

Füße im Wasser



Zwei Enten am Wasser

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